Definition
Maß für den Gehalt an Calcium und Magnesium im Wasser, angegeben in °dH (deutsche Härtegrade).
Die Wasserhärte (auch Kalkhärte genannt) gibt an, wie viel Calcium und Magnesium im Wasser gelöst sind. Sie wird in deutschen Härtegraden (°dH) gemessen: 0–7°dH ist weich, 7–14°dH ist mittel, 14–21°dH ist hart, und über 21°dH ist sehr hart. Hartes Wasser verursacht Kalkablagerungen in Rohren, Armaturen und Haushaltsgeräten, erhöht den Energieverbrauch und lässt Seife schlechter schäumen. In Deutschland variiert die Wasserhärte stark regional — von weichem Wasser in Hamburg (ca. 5°dH) bis zu sehr hartem Wasser in München (über 20°dH).